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Es
war noch keine Abschlussveranstaltung, dennoch wollten die beteiligten
Projektpartner aufzeigen, was in den letzten 3 Jahren umgesetzt worden
ist. Einen Vormittag lang wurden die Erfahrungen in Deutschland und den
Niederlande besprochen. In einer fachlichen Diskussion mit den Gästen
aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wurden mögliche
Verstetigungsansätze aufgezeigt sowie die positiven Effekte für Ökologie
und Ökonomie.
Die gesamten Erfahrungen sind in der Projektbroschüre auf eine gut illustrierte Art und Weise zusammengefasst.
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http://www.youtube.com/embed/nUu4T6ZyEHA 220px 375px
Nigel Adams und Dr. Rob Wolton, sind zwei in England bekannte Heckenspezialisten auch „Hedgelayer“ oder „Heckenleger“ genannt.
Sie sind organisiert in Heckenlegergilden, die unter der Schirmherrschaft von Prinz Charles stehen. Heckenlegen ist eine sehr arbeitsintensive Methode mit langer Tradition, bei der die Hecken durch anschlagen und umlegen verjüngt werden. In Norddeutschland nennt man eine ähnliche Methode auch „Knickpflege“.
Die jahrhundertealte Heckenpflege prägt die Landschaft im Süden Englands stark und wird intensiv betrieben.
Die Münsterländer Hecken sind ebenso stark prägend, werden jedoch ganz anders gepflegt. Im Euregioprojekt Energiequelle Wallhecke zeigte man nun auf, wie eine ökologisch verträgliche Pflege auch ökonomisch umgesetzt werden kann. Die regionale, energetische Verwendung des Heckenmaterials in Form von Hackschnitzel war für die Besucher von der „Insel“ Neuland und höchst interessant.
Gestartet hatte der Tag im Kreishaus, wo in einer sehr angenehmen Runde, die Besucher vom Heckenmanager Benedikt Brink einen Vortag zum Projekt und der Umsetzung bekamen. Hier zeigte sich schon anhand der regen Diskussion, wie intensiv der Informationsaustausch werden sollte.
Nachdem gegen Mittag reichlich Theorie aufgezeigt wurde, wollten die Gäste in die gepflegten Hecken aus der letzten Saison. Hier draußen wurden die verschiedenen Heckenabschnitte begutachtet und die Parallelen und Unterschiede bei den Pflegemethoden aufgezeigt. Was jedoch mit dem Hackschnitzelmaterial geschehen sollte, war die alles entscheidende Frage.
Ein Besuch in der Hackschnitzelheizzentrale mit Mikronahwärmenetz in Landersum Neuenkirchen stand nun auf der Agenda; allein die Größe dieser 200kw- Anlage war für die Gäste schon erstaunlich. Das Konzept, das 11 Wohn- und Stalleinheiten mit Wärme versorgt, war in dieser Art für die Engländer unbekannt. Und weil man immer noch etwas mehr machen und zeigen kann, wurde der Wissensdurst mit der Besichtigung einer Holzvergaseranlage zur Stromproduktion gestillt.
Nach so vielen Eindrücken, Informationen und Gesprächen, waren sich die
Gäste einig, dass das nicht der letzte Besuch war und der
Austauschkontakt in jedem Fall aufrecht gehalten werden muss.
Schließlich waren alle „very amused“.
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In der letzten Pflegeperiode 10/11 wurden 18 Hackschnitzelproben entnommen und nach Göttingen zur Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) versandt. Die Proben wurden wissenschaftlich nach DIN auf folgende Parameter hin analysiert: Wassergehalt, Aschegehalt, Heizwert, Korngrößenverteilung. Zusätzlich wurden 4 Proben noch auf Schwermetalle (Zink, Blei, Cadmium, Kupfer) untersucht. Die Schwermetallbelastungen sind allesamt unauffällig ausgefallen und weisen keine erhöhten Werte auf. Fast man alle 18 Proben zusammen und bildet einen Querschnitt durch die verschiedenen Untersuchungsparameter, so kann man feststellen, dass die Ergebnisse befriedigende bis sehr gute Werte aufweisen. Die Durchschnittswerte im einzelnen:
Ø- Wassergehalt: 45,87% (im frischen Zustand)
Ø- Aschegehalt: 2,44%
Ø- Heizwert: 4,94 kwh/kg (bei0% Restfeuchte)
Ø- Kornfraktionen: 8- 16 mm / 16- 31,5 mm sind zu 72 % vertreten
Korngrößen schwanken grundsätzlich recht stark und sind von den jeweiligen Hackertypen und den verwendeten Sieben abhängig. Auch die Wartung der Hackermesser und die dementsprechende Schärfe ist ausschlaggebend.
Die detaillierten Hackschnitzelanalyseergebnisse der einzelnen Proben, folgen in Kürze.
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